Einreichungen von kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern

Dank des großen öffentlichen Interesses des Projektes „Skulpturen in Münster“ erhält das Büro für unentdecke Kunst regelmäßig Einreichungen von Kunstwerken, die bereits entdeckt wurden, deren Wahrnehmung im öffentlichen Raum aber zu wünschen übrig lässt.

Um diese Objekte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veröffentlichen wir an dieser Stelle alle Einreichungen die eindeutig/zweideutig „Kunst sind“.

2026-04-30T14:26:26+00:00

Speakers Corner

Kunst und Demokratie sind seit jeher wesentliche Elemente in Lebedews Arbeit. Inspiriert vom berühmten Vorbild im Londoner Hyde Park, lädt der Künstler mit seiner Installation die Besucher dazu ein, ohne Anmeldung einen Vortrag zu einem beliebigen Thema zu halten und sich dabei mit anderen Besuchern auszutauschen.

2026-04-30T14:26:39+00:00

Frame #228

Seit mehr als 25 Jahren kämpft das brasilianische Künstlerpaar gegen die „unkontrollierte visuelle Umweltverschmutzung durch Werbung im öffentlichen Raum“. Ihre Arbeit bezeichnen sie als Propaganda-Dekonstruktivismus, bei der sie unter anderem, großflächige Werbeplakate bis auf den Rahmen entfernen und damit den Blick auf Verborgenes freigeben.

2026-04-30T14:26:52+00:00

„Junk-Radio“ und „De-PO-nie“

Abfälle, Schmutz, Schrott, Schutt: so ungewöhnlich seine Arbeitsmaterialien auf den ersten Blick sein mögen, Arndt Schuster macht daraus wunderschöne, architektonisch anmutende Skulpturen, die viel über uns und unser modernes Leben erzählen. Mit seinen Arbeiten rund um den Aasee hat Arndt Schuster auch die Münsteraner eingeladen, die Schönheit von Abfall zu entdecken.

2026-04-30T14:27:11+00:00

Eisenkörbe

Dass die niederländische Künstlerin Tess de Groot als überzeugte Atheistin ein klerikales Thema für Ihre Arbeit wählte, verwundert nur auf den ersten Blick. Für Sie waren aber nicht die religiösen Aspekte der Täuferbewegung interessant, sondern deren Verfolgung und ihr bedingungsloser Freiheitswille.

2026-04-30T14:27:24+00:00

Refugium

„Landschaft ist immer künstliche Natur“, sagt Zhāng. Nur dass die Künstlichkeit seiner Arbeit nicht durch Natürlichkeit kaschiert, sondern offengelegt und spannungsreich in Szene gesetzt wird. Aang Zhāng hat mit seinem Arrangement einen sicheren Zufluchtsort in einer unsicheren, beunruhigenden Welt geschaffen. Eine Oase in der Wüste, eine Insel auf stürmischer See.